Deutsches-Erdölmuseum Wietze

 
Besuchen Sie interessante Plätze der deutschen Industriegeschichte!      
 
Das Deutsche Erdölmuseum Wietze befindet sich auf einem Teilstück des ehemaligen Erdölfeldes. Auf dem 2 ha großen Freigelände stehen zahlreiche Maschienen und Geräte der Erdöl- und Erdgasförderung, zum Teil noch in betriebsfähigem Zustand an originaler Stelle.
In der Ausstellungshalle erfahren Sie Alles über die Entstehung von Erdöl und Erdgas, wie eine Lagerstätte gefunden werden kann, wie gebohrt und gefördert wird und was aus Erdöl und Erdgas hergestellt werden kann. Sie werden staunen!
Freigelände des Deutschen Erdölmuseums
Filmvorführung im Deutschen Erdoelmuseum Am Südrand der Lüneburger Heide befindet sich eines der interessantesten Erdölfelder in Deutschland. Die Wietzer Bauern schöpften nachweislich schon im 17. Jahrhundert das Erdöl aus so genannten Teerkuhlen und verkauften es als Schmier- und Heilmittel. Mit der Hunäus-Bohrung 1858/59 begann die industrielle Erdölförderung in Wietze, die über 2.000 Bohrungen und ab 1918 auch ein Erdölbergwerk entstehen ließen. Das gesamte Dorf wurde auf die Erdölindustrie ausgerichtet. Bis heute sind noch überall Spuren der Erdölindustrie zu entdecken.
1858/59 führte der rennomierte Naturwissenschaftler Georg Christian Konrad Hunäus eine erfolgreiche Bohrung in der Wallmannschen Teerkuhle in Wietze durch. Eigentlich war er auf der Suche nach Kohle, die für die Industrialisierung im Königreich Hannover gebraucht wurde. Aus seinem 37 m tiefen Bohrloch sickerte aber nur Erdöl. Dieser damals noch unbekannte Rohstoff sollte sich in den Folgejahren als ebenso wichtig für die Industrialisierung herausstellen.
Zum 150 jährigen Jubiläum der berühmten Hunäus-Bohrung wurde der originale Schauplatz neu gestaltet.
originale Stelle der Hunaeusbohrung von 1859 in Wietze
Der Oelberg in Wietze Die Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft (DEA) betrieb in Wietze von 1918/20 bis 1963 ein Erdölbergwerk, um aus 300 m Tiefe Sickeröl und Ölsand zu fördern. Der Ölsand wurde auf dem Schachtgelände gewaschen und anschließend auf eine Halde gekippt: Bis 1930 auf die alte Halde nördlich des Schachtgeländes ("Wietzer Alpen") und danach auf die neue Halde ("Ölberg"). Von 1930 bis 1963 kamen insgesamt 888.000 m3 Waschsand und etwa 125.000 m3 Nebengestein auf die neue Halde.
 
Hier geht es zur Homepage vom Deutschen-Erdölmuseum in Wietze
 
Öffnungszeiten und Eintrittspreise